Europäische Union setzt auf Windenergie

26.06.2024 14:25

Aktionsplan im Ausschuss der Regionen behandelt / Salzburg unterstützt beschleunigte Genehmigungsverfahren

(LK)  Auch in dieser Woche ging es für Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf in den Europäischen Ausschuss der Regionen in der EU-Hauptstadt Brüssel. Dort tagte die Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie zum Thema Windkraft.

  • LTP Brigitta Pallauf bei der gestrigen Sitzung der ENVE-Fachkommission im Ausschuss der Regionen, im Bild mit Michaela Petz (VBB Brüssel).

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen auf 42,5 Prozent zu erhöhen. Auch der Windkraft kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, ein entsprechender Aktionsplan der Europäischen Kommission war gestern auf der Tagesordnung in der ENVE-Fachkommission im Ausschuss der Regionen.

Pallauf: „Beschleunigung von Verfahren.“

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf betonte im Ausschuss der Regionen: „Der rasche Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung in Europa ist – vor allem in Hinblick auf Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit, von großer Bedeutung. Die Windkraft ist ein unverzichtbarer Teil, um im Zusammenspiel mit der Photovoltaik und der Wasserkraft insbesondere die Stromerzeugung im Winterhalbjahr zu unterstützen. Vereinfachte und beschleunigte Genehmigungsverfahren sowie die Zurverfügungstellung der nötigen Mittel für die ausführenden Behörden sind somit zu begrüßen. Wesentlich wird vor allem auch sein, Bürgerinnen und Bürger in die Prozesse miteinzubeziehen und Beteiligung zu ermöglichen.“

Aktionsplan Windkraft

Die Europäische Kommission sieht in Windenergie eine erneuerbare, in der EU reichlich verfügbare und eine sichere heimische Energiequelle. Der Aktionsplan für Windkraft enthält Maßnahmen in folgenden Bereichen: Schnellere Genehmigungsverfahren, Zugang zu Finanzmitteln, gleiche Wettbewerbsbedingungen auf internationaler Ebene, Kompetenzen, Gestaltung von Auktionen und Beteiligung der Industrie.
 

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_240626_40 (ap/sm)