Güterwegeerhaltungsverband kümmert sich um die Lebensadern im ländlichen Raum / Vorausschauende Fahrbahnsanierungen erhalten Infrastruktur
(LK) Das umfangreichste Wegenetz des Landes mit mehr als 3.000 Kilometern Länge und rund 1.000 Brücken ist das ländliche Wegenetz. Um die Instandhaltung dieser für den ländlichen Raum lebensnotwendigen Infrastruktur kümmert sich der Güterwegeerhaltungsverband. Die Asphaltwege werden alle drei Jahre, die Schotterwege alle zwei Jahre saniert. Dazu wird rund die Hälfte des jährlichen Budgets des Ländlichen Straßenerhaltungsfonds (FELS) von rund 11 Millionen Euro verwendet.

Landesrat Maximilian Aigner machte sich persönlich ein Bild von der Fahrbahnsanierung auf einem Güterweg in Berg-Sam in der Stadt Salzburg. Der Weg ist Teil des 3.000 Kilometer-Straßennetzes, um das sich der Güterwegeerhaltungsverband kümmert. Mit im Bild: Georg Schwarz (Wegmeister Güterwegeerhaltung), Reija Falkensteiner (Referatsleiterin Ländliche Verkehrsinfrastruktur) und Andreas Sendlhofer (Projektleiter Flachgau Ländliche Verkehrsinfrastruktur).

Die Güterwege werden vorausschauend und kosteneffizient repariert. Im Bild: Landesrat Maximilian Aigner (r.) mit Georg Schwarz (Wegmeister Güterwegeerhaltung), Andreas Sendlhofer (Projektleiter Flachgau) und Reija Falkensteiner (Referatsleiterin Ländliche Verkehrsinfrastruktur).

Asphaltwege wie hier in Berg-Sam in der Stadt Salzburg werden alle drei Jahre, die Schotterwege alle zwei Jahre vom Güterwegeerhaltungsverband saniert.

Der Fahrbahnbelag wird rechtzeitig saniert um kostenintensive Folgeschäden zu vermeiden.
Der Güterwegeerhaltungsverband (GWEV) kümmert sich um den Um-, Neu- und Ausbau sowie die Erhaltungsmaßnahmen an ländlichen Wegen im Bundesland Salzburg. Seine Mitglieder sind 117 Gemeinden sowie 1.637 Weggenossenschaften und Private als Wegerhalter. Nutzerinnen und Nutzer dieses Straßennetzes sind neben den Salzburgerinnen und Salzburgern auch tausende Gäste, im Winter wie im Sommer.
Aigner: „Wege werden vorausschauend saniert.“
Landesrat Maximilian Aigner hat sich kürzlich persönlich ein Bild von den Erhaltungsarbeiten an einem FELS-Weg in der Stadt Salzburg gemacht und betont: „Mit regelmäßigen, auf die einzelnen Wege abgestimmten Erhaltungsmaßnahmen können größere Schäden schon im Vorfeld verhindert werden. Die Mitarbeiter des Güterwegeerhaltungsverbandes sorgen mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung für eine fachgerechte und nachhaltige Ausführung der Arbeiten. So können die ländlichen Wege als Lebensadern des ländlichen Raums langfristig in einem ordnungsgemäßen Zustand erhalten und ihre Lebensdauer deutlich verlängert werden.“
Baustellen von klein bis groß
Unter der fachlichen Führung des Referates Ländliche Verkehrsinfrastruktur beim Land Salzburg betreut der GWEV rund 3.000 Kilometer Wege im Bundesland Salzburg. Die Projekte reichen von kleinsten Maßnahmen ab 200 Euro bis zu Großprojekten mit einem Volumen von zwei Millionen Euro. Die Bandbreite reicht von wenigen Metern Weglänge bis zu Anlagen mit bis zu 18 Kilometern.
Sanierung gewinnt an Bedeutung
Die laufende Sanierung des ländlichen Straßennetzes gewinnt an Bedeutung. Die Fahrbahnen sind heute höheren Belastungen ausgesetzt als je zuvor. Steigendes Verkehrsaufkommen, schwerere Fahrzeuge, zunehmende Besiedelung sowie der Ausbau des nachgelagerten Forst- und Almwegenetzes beanspruchen die Infrastruktur ebenso wie die Auswirkungen des Klimawandels. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Verkehrssicherheit und die ganzjährige Benutzbarkeit der Wege. Durch nachhaltige Oberflächensanierung können diese Schäden frühzeitig behoben und größere Folgeschäden vermieden werden. Das verlängert die Lebensdauer der Straßen und spart Geld.
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Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260818_30 (mw/bk)